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Gut fürs Klima, gut für die Wirtschaft, gut fürs Konto PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefanie Langkamp   
Mittwoch, 21. Oktober 2009 09:49

Gut fürs Klima, gut für die Wirtschaft, gut fürs Konto

Die EU will Gebäude effizienter machen und neue Arbeitsplätze schaffen, doch Deutschland scheut den Verwaltungsaufwand

Es ist eine Win-win-Situation wie aus dem Lehrbuch: Energieeffizientere Gebäude schonen das Klima, stärken die Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze. Trotzdem tut sich die Bundesregierung mit dem Vorschlag der EU-Kommission für eine ambitionierte Gebäuderichtlinie schwer. In den Verhandlungen sperrt sie sich gegen Kernpunkte des Gesetzes. Der Bundesrat würde die Novellierung am liebsten zwei Jahre lang aussetzen. HYPERLINK zum Download.

Hintergrund zur EU-Gebäuderichtlinie

„Die Bauindustrie ist in vielen Ländern der größte Arbeitgeber und Gebäude die Hauptverursacher des menschengemachten Klimawandels. Weltweit sind Gebäude für 30 bis 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich.“

Jeremy Rifkin, Ökonom und Berater der britischen Regierung

Am 14. Oktober 2009 sowie am 3. und 17. November verhandeln EU-Ministerrat, EU-Parlament und EU-Kommission die Neufassung der Gebäuderichtlinie (GEEG). Die schwedische Ratspräsidentschaft will eine Einigung bis zum 7. Dezember erzielen. Der Vorschlag der EU-Kommission, KOM(2008) 780 HYPERLINK, stellt Energieeffizienzanforderungen an Neubauten und Renovierungen in den Mittelpunkt. Das Europäische Parlament fordert außerdem Fördergelder und eine Vorreiterrolle für öffentliche Gebäude.

Sollte die Richtlinie so umgesetzt werden wie von der Kommission vorgeschlagen, senkt sie den CO2-Ausstoß in Europa um rund fünf Prozent und schafft bis zu 450.000 direkte Arbeitsplätze im Baugewerbe. HYPERLINK "http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2008:0780:FIN:DE:PDF"  Wirtschaft und Bürger sparen mehrere Milliarden Euro Heiz- und Stromkosten. Die Abhängigkeit der EU von Energieimporten könnte deutlich reduziert werden.

Deutscher Naturschutzring (DNR)
EU-Koordinationsstelle
Marienstraße 19/20, 10117 Berlin
Fon : +49 (0)30 6781775-79
Email : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Web: www.eu-koordination.de


 
Beschäftigungsmotor Klimaschutz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pressestelle UBA   
Mittwoch, 14. Oktober 2009 10:11

Beschäftigungsmotor Klimaschutz

UBA-Studie untersucht Wirkungen von Energieeffizienz­maßnahmen in Gebäuden, Verkehr und Unternehmen

Ambitionierter Klimaschutz führt zu mehr Beschäftigung: Rund 630.000 neue Arbeitsplätze können in Deutschland entstehen. Voraussetzung dafür: Die Bundesregierung verfolgt das Ziel weiter, die nationalen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 insgesamt um rund 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu reduzieren. Einen wichtigen Beitrag leisten Maßnahmen für eine bessere Energieeffizienz. So schafft allein die schnelle und konsequente Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in Gebäuden bis zum Jahr 2012 fast 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. Bis zum Jahr 2020 sind sogar über 350.000 neue Arbeitsplätze möglich. Dies ist das Ergebnis der neuen Studie „Gesamtwirtschaftliche Wirkungen von Energieeffizienzmaßnahmen in den Bereichen Gebäude, Unternehmen und Verkehr“, die das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durchführte. Die Ergebnisse zeigen, dass Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz nicht nur dem Klima, sondern auch der Beschäftigung nützen: Investitionen in Energieeffizienz und Emissionsminderungen stärken langfristig den Wirtschaftstandort Deutschland.

Eine verbesserte Energieeffizienz mit besserer Wärmedämmung steigert die Kaufkraft von Eigentümern und Mietern, da deren Heizkosten sinken. Die Modernisierung der Wärmebereitstellung in Gebäuden mindert zudem den Bedarf an Gas- und Heizölimporten, was die Binnennachfrage belebt und der hohen Energieimportabhängigkeit Deutschlands entgegenwirkt. Gleichzeitig schaffen die erforderlichen umfangreichen Investitionen zur Gebäudesanierung neue Beschäftigungsmöglichkeiten – vor allem im Baugewerbe und bei baunahen Dienstleistungen wie der Baufinanzierung. All das belebt die Wirtschaft und schafft Wachstum und Beschäftigung.

Mit entschiedenen Effizienzverbesserungen im Verkehrsbereich und in Unternehmen sind weitere positive Beschäftigungswirkungen möglich. Falls die Autoindustrie umgehend in die Entwicklung erheblich effizienterer Autos investiert, ergeben sich daraus Marktchancen, so dass bis 2020 fast 220.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Deutschland entstehen. Kontinuierliche Anstrengungen von Unternehmen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz senkt ihre Energiekosten und schafft Spielräume für neue Arbeitsplätze: Bis 2020 sind so über 260.000 zusätzliche Stellen möglich.

Damit ist klar: Klimaschutz ist mehr als ein moralisches Gebot. Die Steigerung der Energieeffizienz schafft nachhaltig Beschäftigung und Wachstum und kann in Deutschland dazu beitragen, die Wirtschaftskrise zu überwinden.

Die Studie „Gesamtwirtschaftliche Wirkungen von Energieeffizienzmaßnahmen in den Bereichen Gebäude, Unternehmen und Verkehr“ finden Sie unter http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3763

Dessau-Roßlau, 14.10.2009
(2.972 Zeichen)

Lesen Sie die Presseinfos des UBA auch online unter http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/presseinfo-aktuell.htm

 

Umweltbundesamt

Pressesprecher: Martin Ittershagen

Mitarbeiter/innen: Dieter Leutert,

Fotini Mavromati, Martin Stallmann

Adresse: Postfach 1406, 06813 Dessau-Roßlau

Telefon: 0340/21 03-2122, -2250, -2318, --2507

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Internet: www.umweltbundesamt.de

 
Bundesregierung und DIHK schließen „Partnerschaft für Klimaschutz, Energieeffizienz und Innovation“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BMU-Pressereferat   
Donnerstag, 08. Oktober 2009 12:58

Klimaschutz/Wirtschaft

Bundesregierung und DIHK schließen „Partnerschaft für Klimaschutz, Energieeffizienz und Innovation“

Mit einer neuen Partnerschaft legen die Bundesregierung und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Basis dafür, sich den Herausforde-rungen des Klimaschutzes und der Steigerung der Energieeffizienz in der deutschen Wirtschaft gemeinsam zu stellen. In der Partnerschaft fördert das Bundesumweltministerium (BMU) mit seiner Klimaschutzinitiative ein breit an-gelegtes Projekt des DIHK und der Industrie- und Handelskammern (IHKs). Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) fördert zusammen mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Energieeffizienzberatungen und besonders zinsgünstige Kredite mit seinem „Sonderfonds Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)“.

Ziel der Partnerschaft ist es, Firmen zu motivieren, die bereits heute wirtschaftlich rentablen Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz weit stärker als bisher zu realisieren. Die Aktionen der Partnerschaft richten sich direkt an die Unternehmen, um damit zusätzliche Impulse für mehr Energieeffizienz auszulösen. Diese ist für viele Unternehmen ein wichtiger Faktor, um schneller aus der Krise zu kommen und sich gut für den Wettbewerb danach zu positionieren.

Kein Unternehmen kommt ohne Energie aus. Daher können sich Energieeffizienzmaßnahmen in jedem einzelnen Fall bezahlt machen. In vielen Betrieben lassen sich je nach Branche und Größe erhebliche Einsparpotenziale finden, die im Einzelfall bis zu 30 Prozent betragen.

Eine Säule der Partnerschaft ist die Gründung von KLIMASCHUTZ UNTERNEHMEN – Die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der deutschen Wirtschaft. Die Mitgliedsunternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen in ihre Unternehmensstrategie integrieren und die Einsparerfolge dokumentieren, sondern sich in bestimmten Abständen auch einem Prüfverfahren unterziehen. Mitglieder aus möglichst allen Branchen und Größenklassen zeigen vorbildhaft, dass sich Energieeffizienz und Klimaschutz auszahlen. Mit ihren Best-Practice-Beispielen sind sie prädestiniert, auch andere Unternehmer vom Nutzen der Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen zu überzeugen.

Die zweite Säule der Partnerschaft ist eine Informations- und Qualifizierungsoffensive des DIHK und der IHKs. Die Informationsoffensive erleichtert durch so genannte Energiecoaches der IHKs den Unternehmern vor Ort den Einstieg in die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz. Zentraler Bestandteil sind Betriebsbesuche, bei denen die Energiecoaches die Unternehmen auf die Möglichkeiten der Energieeffizienzberatung und auf andere passende Förderprogramme, Fortbildungsangebote oder Informationsveranstaltungen hinweisen. Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive wird die Weiterbildung von Mitarbeitern der Unternehmen zu Energiemanagern (IHK) bezuschusst.

Weitere Informationen im Internet unter: www.klimaschutzpartnerschaft.de, www.klimaschutzunternehmen.de, www.dihk.de, www.bmu-klimaschutzinitiative.de, www.energieeffizienzberatung.de

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Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin

Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)

Tobias Dünow, Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer

Tel.: 030 / 18 305-2010. Fax: 030 / 18 305-2016

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. - Internet: http://www.bmu.de/presse

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Ergänzung weitere Informationen der Kampagne energieeffizienz – jetzt!: http://www.effizienzmanager.de


 

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Öko-Design – Computer & Co sollen weniger Energie verbrauchen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klemens Gieles   
Montag, 21. September 2009 17:06

Öko-Design – Computer & Co sollen weniger Energie verbrauchen

Die Europäische Kommission organisiert ab Oktober Beratungstreffen zum Öko-Design von PCs, Monitoren und Displays, Geräten zur Bildbearbeitung und den Bereich der Set-Top-Boxen.

Computer

Beraten wird über Desktop-PCs, Laptops, Netzwerkcomputer (Thin Clients) und Arbeitsplatzrechner (Workstations). Ziel ist die Einführung der Energy Star Anforderungen als verbindlichen Standard für in der EU verkaufte Computer: Energy Star 4.0 soll ab 2011 und Energy Star 5.0 ab 2013 (für Netzwerkcomputer und Arbeitsplatzrechner ab 2014) verbindlich sein. Zusätzliche Anforderungen werden an den Power-off-Modus und an die Netzgeräte gestellt. Computer sollen werkseitig über ein Power-Management verfügen.

Schätzungen gehen davon aus, dass 5% der Desktop-PCs und 20% der Laptops die vorgesehenen Energy-Star-Kriterien nicht einhalten. Die geplante Ecodesign-Maßnahme könnte bis 2020 jährlich weitere 10 bis 15 Terrawattstunden elektrischer Energie einsparen (zusätzlich zur ansteigenden Zahl freiwilliger Anwendung des Energy Star 5.0).

Unglücklicherweise gibt es keine Bestimmungen zum Ecodesign bezüglich der zur Herstellung der Geräte verwendeten Energie, der chemischen Inhaltsstoffe und der  Fähigkeit zum Recycling.

 

Monitore

Der Anwendungsbereich umfasst Computermonitore bis zu 30 Zoll (70,2 cm) und digitale Bilderrahmen.

Auch hier sollen die Energy Star Standards eingeführt werden: Energy Star 4.1 soll bis 2011 und Energy Star 5.0 bis Ende 2012 verbindlich sein. Zusätzliche Anforderungen sollen bezüglich der Schlaf und Aufweck-Modi gestellt werden. Monitore sollen zudem kompatibel mit dem Power-Management sein und digitale Bilderrahmen sollen nach vier Stunden ohne Aktivität durch den Nutzer in den Schlafmodus versetzt werden.

2011 werden schätzungsweise zirka 5% der Monitor-Modelle und 2012 35% nicht mit den Energy-Star-Standards übereinstimmen, wenn die Anforderungen verbindlich werden. Bis 2020 ergeben sich jährlich geschätzte weitere 5 bis 10 Terrrawattstunden Einsparungen an elektrischer Energie (zusätzlich zum ohnehin erwarteten Anstieg an freiwilliger Anwendung des Energy Star 5.0).

Bestimmungen zu den chemischen Inhaltsstoffen und der Recycling-Fähigkeit sind nicht vorgeschlagen.

 

Bildbearbeitungsausrüstung/ -syteme

Der Bereich umfasst Drucker, Kopierer und Faxgeräte.

Eine vorbereitende Studie von 2008 zeigte, dass das Einsparpotenzial nicht sehr hoch ist. Auch die Gruppe der Geräte ist sehr komplex. Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission eine freiwillige Initiative mit der Industrie einer verbindlichen Regulierung vorgezogen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen der Initiative sind wenig ambitioniert und liegen auf der Ebene der Nutzung von zweiseitigen Ausdrucken und des Papier- und Druckmittel-Recyclings.

 

Set-Top-Boxen

Einbezogen sind TV-Decoder mit fortschrittlichen Funktionen (Kabel-TV, Satelliten-TV, Internet-TV, Verschlüsselungsverfahren, Pay-TV…)

Auch hier schlägt die EU-Kommission eine freiwillige Initiative vor, da der Energieverbrauch dieser Geräte nicht nur durch das Design der Geräte bestimmt wird, sondern auch durch die Technik beim Service-Provider.

Die Hersteller haben einen Initiativentwurf erstellt und erwarten die Unterzeichnung durch eine große Anzahl an Herstellerunternehmen.

Es ist höchstwahrscheinlich, dass diese freiwillige Initiative übernommen und am Ende die erste in der EU-Ecodesign-Politik sein wird.

 

Mehr zum Eco-Design: 

http://www.coolproducts.eu/

http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/stromfresser_stoppen/oekodesign/


 

 
Energieeffizientes Heizen und Kühlen von Gebäuden - Konferenz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klemens Gieles   
Mittwoch, 09. September 2009 10:43

Energieeffizientes Heizen und Kühlen von Gebäuden - Konferenz


Möchte die Europäische Union bis 2020 ihre Klima- und Energieziele nachhaltig und Kosten effektiv erreichen, muss sie eine Kehrtwende hin zum Energie Sparen machen.
Sie hat eine Vereinbarung getroffen, den Stromverbrauch bis 2020 um 20% zu senken.
Allerdings ist sie weit davon entfernt, dieses Ziel zu erreichen. Hierfür müssen die politische Linie, die Methoden und Verfahren geändert werden.
Ein viertel der Energie in Europa wird für das Heizen und Klimatisieren von Gebäuden eingesetzt, und ungefähr ein Drittel davon geht durch unzureichend konstruierte Geräte verloren.
Zur Zeit werden unter der Öko-Design-Richtlinie der EU Mindestanforderungen für Wasserkocher, Heißwasserbereiter und Klimageräte erarbeitet. Werden Sie die entsprechenden Einsparungen erreichen? Sind diese Maßnahmen integriert und werden sie durch einen neuen EU Energieeffizienz-Aktionsplan und überarbeitete Anforderungen zur Ausstattung von Gebäuden vervollständigt? Wird das helfen, das Energiesparen zum Mittelpunkt Europäischer Politik zu machen?

Hierzu findet eine Konferenz am 14. Oktober im EU-Parlament in Brüssel statt. Diskutiert wird über den Fortschritt bei der Energieeffizienz von Gebäuden, speziell in den Bereichen Heiz- und Klimatechnik. Außerdem werden die Schwierigkeiten und Lösungen hinsichtlich der EU-Zielerreichung besprochen.

Der BUND ist Mitorganisator im Rahmen unserer Kampagnen-Aktivitäten zur Ökodesignrichtlinie.

Zum Veranstaltungshinweis


 

 
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